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Neu-Neuseeländer zieht es in die Marina

Bergkamen - Dass sich im seit 2007 bestehenden Wohnmobilhafen in der Marina Rünthe inzwischen Urlauber aus ganz Deutschland und sogar Europa tummeln, ist bekannt. Britta und Chris Dolling dürften diesen Umstand jedoch in jeder Beziehung „toppen“. Und das nicht nur wegen ihres riesigen Wohnmobils. Denn mit rund 20 000 Kilometern „Anreise“ haben die beiden garantiert auch den weitesten Anfahrtsweg. Würde man nämlich, wenn es denn möglich wäre, ein tiefes Loch durch die Erde graben, käme man fast genau dort heraus, wo die beiden „Antipoden“ wohnen: In Auckland in Neuseeland.

Im Gespräch merkt man jedoch schnell, dass die beiden keine neuseeländischen „Ureinwohner“ sind. Denn wenn Britta mal nicht gerade Englisch spricht, „babbelt“ sie nämlich in reinem Hessisch, hat sie doch ihre Wurzeln im beschaulichen Hofheim im Main-Taunus-Kreis. Berufliche Gründe führten die Hotelmanagerin im Jahr 1982 auf eine zweimonatige Rundfahrt nach Neuseeland. Von dem sattgrünen südpazifischen Inselstaat hellauf begeistert, packte sie dann zwei Jahre später ihre Koffer und „war dann mal weg – für immer“. Einen ähnlichen Entschluss fasste unabhängig davon auch ihr späterer Ehemann Christopher aus London. Irgendwann kreuzten sich ihre Wege. Das Ergebnis ist eine Patchwork-Familie mit sechs Kindern.

Jährlich in Europa

Dass Chris und Britta seitdem trotzdem jährlich in den Sommermonaten wieder nach Europa „übersiedeln“ und dann mit ihrem Wohnmobil durch Europa touren, haben die beiden „Neu“-Neuseeländer auch Sohn Frederick zu verdanken. Dieser hatte nämlich wiederum in Auckland sein Herz an ein Dortmunder Mädchen verloren, packte seinerseits die Koffer und lebt seitdem mit seiner Herzensdame im schwarzgelben Ruhrgebiet. Viermal haben Christ und Britta im Wohnmobilhafen in Rünthe sogar schon ihren Anker geworfen. „Der Wohnmobilhafen liegt nicht nur günstig an der Autobahn, sondern bietet auch mit Kanal und Münsterland viele landschaftliche Highlights.“ Mit ihren E-Bikes haben die beiden Weltenbummler gerade bequem das Schloss Schwansbell in Lünen besucht, das Schloss Nordkirchen steht ebenfalls noch auf dem Plan. „Europa ist ein Paradies für Wohnmobilisten“ Obwohl Chris und Britta im November wieder ihr Wohnmobil bei Freunden in Hofheim unterstellen und dann zurück in den neuseeländischen Sommer düsen, möchten sie Europa nicht missen, bekräftigen beide: „Von Norwegen bis nach Spanien und Griechenland ist Europa mit seinen vielfältigen Landschaften und Kulturschätzen ein wahres Paradies für Wohnmobil-Urlauber!“

Ehepaar Gugl reist um die Welt

Eigentlich passen da Helmut und Hildtrud Gugl nicht ganz ins Bild, sind sie doch gerade mal „nur“ aus Köln angereist. Doch dass gerade auch sie hier in Bergkamen campieren, adelt den Wohnmobilhafen dann wiederum ganz besonders. Denn Helmut und Hildtrud Gugl sind wahrlich echte Weltreisende, über die sogar bereits in diversen Fernsehbeiträgen berichtet wurde. „Wir kommen eigentlich  zwischendurch nur deshalb nach Köln zurück, um die Enkel zu zählen“, scherzt Helmut Gugl. „Mit unserem Wohnmobil sind wir schon so gut wie überall auf dieser Welt gewesen.“ Auf der Seitenwand ihres Wohnmobils ist sogar die Route aufgezeichnet, die sie in knapp drei Jahren auf der Panamerika über den nord- und südamerikanischen Kontinent von Buenos Aires bis nach Alaska geführt hat. „Auf der Suche nach neuen unbekannten Zielen sind wir nun tatsächlich auf die Marina in Rünthe gestoßen“, erzählt Helmut Gugl. „Von hier aus wollen wir nun mit unseren Fahrrädern das südliche Münsterland erkunden.“ Falls die Strecke dann mal zu weit sein sollte, ist das auch kein Problem, denn im Bauch des großen Wohnmobils steckt sogar noch ein kleiner Minicooper …

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